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Aktuelles

Landvolk kritisiert geplante Grünlandauflagen

L P D - In einem Gespräch mit Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat das Präsidium des Landvolk Niedersachsen die Entwürfe des Bundes für ein generelles Pflugverbot auf Dauergrünlandflächen in ausgewiesenen Natura 2000-Gebieten kritisiert. Landvolkpräsident Werner Hilse erinnerte dabei an die langjährigen politischen Zusagen, nach denen die herkömmliche Grünlandnutzung der Milchviehbetriebe in den FFH- und Vogelschutzgebieten durch die Gebietsmeldungen an die EU nicht eingeschränkt würde. „Die jetzt geplanten pauschalen Auflagen für über 150.000 Hektar landwirtschaftlich hochwertiger Wiesen und Weiden in den Natura 2000-Gebieten allein in Niedersachsen sind eine kalte Enteignung durch die förderpolitische Hintertür“, gab Hilse die Empfindung der oft mit ihrer gesamten Betriebsfläche betroffenen Milchbauern wieder. Aus naturschutzfachlicher Sicht ließe sich ein derart pauschaler Einschnitt in die unternehmerische Freiheit der Landwirte niemals rechtfertigen.

Das Landvolkpräsidium betonte gegenüber dem Minister, die Flexibilität im Grünlandmanagement sei unverzichtbar und müsse erhalten bleiben. Nachvollziehbar sei dagegen, den Umfang an Dauergrünland in Natura 2000-Gebieten unverändert zu belassen. Die Möglichkeit, schlechte Grasnarben umzupflügen und anschließend durch Neueinsaat zu verbessern müsse ebenso erhalten bleiben wie die Möglichkeit, Grünlandflächen in Acker umzuwandeln, wenn dafür in gleichem Umfang auf vorherigen Ackerflächen neues Dauergrünland angelegt werde. Landwirtschaftsminister Meyer betonte sein Verständnis für das Anliegen der Bauern und sagte eine Prüfung des Anliegens der landwirtschaftlichen Betriebe zu.

Gleichzeitig hat Landvolkpräsident Werner Hilse die Bundestagsabgeordneten eindringlich gebeten, im Rahmen der anstehenden Beratungen für einen Kabinettsentwurf und für die dann endgültige Beschlussfassung im Deutschen Bundestag auf eine für die Milchbauern in Natura 2000-Gebieten verträgliche Umsetzung hinzuwirken. Das vollständige Anschreiben finden Sie hier.