"Schönebecker Aue" - Kreisverwaltung kommt Grundstückseigentümern entgegen
9. November 2018

Landvolk Osterholz - Die Kreisverwaltung Osterholz hat nun die Sitzungsvorlagen für die Tagung  [ ... ]

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Anmelden für Pflanzenschutztagungen
26. Oktober 2018

Im Januar finden wieder Pflanzenschutztagungen der Landwirtschaftskammer statt. Da es in den vergang [ ... ]

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Aktuelles

Landvolk kritisiert geplante Schutzgebietsausweisungen "Hammeniederung" und "Teufelsmoor"

Landvolk OHZ - Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung hat nun das Osterholzer Landvolk zum ausliegenden Verordnungsentwurf zu den neuen Natur- und Landschaftsschutzgebieten "Hammeniederung" und "Teufelsmoor" ausführlich Stellung genommen und deutliche Kritik geübt. Zusammen genommen - und auch jedes für sich -  fallen die Schutzgebiete viel zu groß aus und schießen mit 2.600 ha noch über die Natura 2000-Gebietskulisse hinaus, die immerhin auch schon gut 7.100 ha umfasst. Dafür fehlt nach Auffassung des Landvolks die gesetzliche Rechtfertigung.

In das Grundeigentum darf nicht leichthin mit schwerwiegenden Folgen eingegriffen werden! Die Schutzgebiete sind daher erheblich zu verkleinern, insbesondere das völlig überdimensionierte NSG "Teufelsmoor" und das voll und ganz außerhalb der Natura 2000-Gebietskulisse liegende LSG "Teufelsmoor". Aber auch die anderen Schutzgebiete werden in ihrem Zuschnitt noch erheblich zu korrigieren sein.


Das Landvolk hatte sich seit über einem Jahr im stetigen Austausch mit der Kreisverwaltung für praktikable Regelungen eingesetzt, die eine weitere landwirtschaftliche Flächennutzung, vor allem in den LSG-Bereichen, ermöglichen und möglichst wenig beschränken. Hierzu sind in vielen Bereichen auch tragfähige Kompromisse zwischen Naturschutz und Landwirtschaft gefunden worden. Das ist anzuerkennen. Gleichwohl enthält der vorliegende Verordnungstext dennoch Regelungen, die den Anforderungen der guten fachlichen Praxis der Landbewirtschaftung nicht gerecht werden bzw. eine ausufernde Bürokratie befürchten lassen. In diesen Punkten wird noch deutlich nachzubessern sein!

Schließlich sind die Regelungen zur Jagdausübung in den beiden Naturschutzgebieten problematisch. Hierzu wird die Kreisgruppe Osterholz im Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen (ZJEN) noch detailliert Stellung nehmen. Besonders problematische Regelungen aus Sicht der Grundeigentümer moniert auch das Landvolk in seiner Stellungnahme.

Hier die Stellungnahme im Wortlaut!