"Schönebecker Aue" - Kreisverwaltung kommt Grundstückseigentümern entgegen
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Aktuelles

"Schönebecker Aue" - Kreisverwaltung kommt Grundstückseigentümern entgegen

Landvolk Osterholz - Die Kreisverwaltung Osterholz hat nun die Sitzungsvorlagen für die Tagung des Ausschusses für Umweltplanung und Bauwesen am 21. November 2018 im Internet veröffentlicht. Auf dieser Sitzung geht es schwerpunktmäßig wieder um die sog. Sicherung der Natura 2000-Gebiete im Landkreis, unter anderem um den im Frühjahr in die öffentliche Auslegung gegangenen Entwurf der NSG-Verordung "Schönebecker Aue".
Dieser Entwurf hatte bei den betroffenen aktiven Land- und Forstwirten sowie Grundeigentümern und ihrer Interessenvertretung im Landvolk und im Forstverband Osterholz für große Aufregung und Empörung gesorgt, da die Kreisverwaltung mehr als das Doppelte der eigentlichen FFH-Fläche, nämlich insgesamt 221 ha statt 98 ha FFH-Gebiet, unter das Naturschutzregime stellen wollte.

Die Betroffenen hatten hiergegen sowohl durch Stellungnahmen im formellen Beteiligungsverfahren als auch durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und in Gesprächen mit den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern ihren Widerstand artikuliert. Das Landvolk hat dabeit stets darauf hingewiesen, dass für eine Sicherung der Natura 2000-Gebiete nur eine 1:1 Umsetzung, d. h. eine Schutzgebietsausweisung nur für die 98 ha gemeldete FFH-Flächen in Betracht kommen dürfe. Dabei sei eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet (LSG) ausreichend und einem Naturschutzgebiet (NSG) in jedem Falle vorzuziehen.

Der Widerstand von Land- und Forstwirten, Grundstückseigentümern, Forstverband und Landvolk hat jetzt offenbar Früchte getragen: Den Sitzungsunterlagen für die nächste Ausschuss-Sitzung ist zu entnehmen, dass die Schutzgebietsausweisung für die "Schönebecker Aue" nun doch auf das eigentliche FFH-Gebiet zur Größe von 98 ha beschränkt werden soll. Hinsichtlich der Regelungen für die Forstwirtschaft sollen der Walderlass der niedersächsischen Landesregierung ebenfalls 1:1 umgesetzt und damit keine noch schärferen Regelungen mehr verordnet werden. Das alles ist zu begrüßen und ist - wie der Begründung dafür zu entnehmen ist - offenbar auch die Vorgabe für alle anderen noch ausstehenden Schutzgebietsausweisungen zur Sicherung von Natura 2000. Ein erfreulicher Erfolg für unsere gemeinsamen Anstrengungen!

Allerdings soll das Gebiet weiterhin als NSG gesichert werden. Zu diesem Zwecke soll der schon ausgearbeitete Entwurf der neuen NSG-Verordnung in ein zweites Auslegungs- und Beteiligungsverfahren gehen und erst im kommenden Jahr verabschiedet werden.

Wir werden auch diesen neuen Entwurf genauestens prüfen und fristgerecht hierzu unsere Stellungnahme abgeben.

Die Übersichtskarte zum neuen Zuschnitt des Schutzgebietes finden Sie hier. Zu den kompletten Unterlagen gelangen Sie hier.